Progesteronmangel, Eizellreifungsstörung und andere kleine Biester

Seit ungefähr 10 Jahren habe ich PMS mit mehr oder weniger starken Brustschmerzen ein paar Tage nach meinem Eisprung bis zum Eintritt der Mens. Seit genau 10 Jahren habe ich auch mit v**inalen Pilzinfektionen zu kämpfen – mal mehr, mal weniger. Geschoben habe ich es vor acht Jahren auf die Pille, die solche Beschwerden auch noch vorantreibt und die Östrogendominanz bestärkt. Immer wieder hörte ich von verschiedenen Frauenärzten, dass Pilzinfektionen „normal“ seien, gerade in der zweiten Zyklushälte, da sich dann der Hormonhaushalt verändere. Ich habe teilweise jeden zweiten Zyklus V**inaltabletten oder Döderleinzäpfchen genommen, damit „da unten“ alles schick bleibt. Doch auch nach jahrelangem Absetzen der Pille wurde es nicht besser. Langfristig geholfen haben mir bis heute nur Tropfen von meiner Heilpraktikerin, die ich mir jeden Morgen und jeden Abend auf die Zunge träufeln muss. Lasse ich sie eine Zeitlang weg, sind die Beschwerden wieder da.

Die Brustschmerzen sind teilweise so schlimm, dass ich trotz gut sitzendem Sport-BH keinen Sport machen kann, geschweige denn beim Yoga oder Pilates auf dem Bauch liegen kann.

Aber immer wieder hörte ich von meinen Ärzten, das sei völlig normal. Meine aktuelle Frauenärztin, die herzensgut ist und mit Sicherheit während einer (intakten) Schwangerschaft eine gute Anlaufstelle ist, weil sie so verständnisvoll ist, sprach ich beim letzten Termin an, ob ich nicht mal einen Hormonstatus machen lassen sollte, um vielleicht diesbezüglich einen Anhaltspunkt für meine Beschwerden und vielleicht auch für die Fehlgeburten bekommen könnte. Sie meinte, dass sie nicht glaube, dass sich etwas findet, da ich ja einen 28-Tage-Zyklus habe und zweimal direkt schwanger wurde.

Tja, es wurde ein Progesteronmangel und zudem ein Testosteronwert, der gerade noch so ok ist, diagnostiziert. Zudem wurde aufgrund der anderen Hormone und „ein hochgradiger Verdacht auf eine nicht ausreichende Eizellenreifung“ geäußert. Bääähm, das saß – ich war echt geschockt, da offensichtlich nicht alles ok ist und trotz eines perfekten 28-Tage-Zyklusses doch einiges nicht stimmt. Da musste auch meine Ärztin feststellen, dass etwas zu glauben nicht ausreicht. Sie meinte bei der Befundbesprechung, dass wir dann einfach mit Clomifen weitermachen. Nachdem ich mich im Internet informierte, was das überhaupt ist und welche Nebenwirkung gerade bei meiner schwierigen Schilddrüse auftreten können, war uns klar: Jetzt muss ein Fachmann ran, der Ahnung hat. Wir vereinbarten daher vor acht Wochen einen Termin in einer KIWU-Praxis. Diesen mussten wir leider zwischendurch wieder absagen, da die Gelenkschmerzen nun noch stärker wurden und für mich eine diesbezügliche Abklärung an oberster Stelle stand. Zum Glück hatte ich zwischenzeitlich einen Termin mit einem Prof im KH ausgemacht, der sich auf Immunologie und Rheumatologie spezialisierte. Der Termin und der anschließende KH-Aufenthalt sollten weitere Punkte ans Licht bringen …

 

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